Bauen mit Natursteinen: Vorteile & Nachteile

Natürliche Steine geben Häusern nicht nur äußerlich ein besonders charmantes Aussehen, sie sorgen auch im Inneren für Beständigkeit und ein angenehmes Raumklima.

Doch was genau ist eigentlich Naturstein? Und welcher Stein kann als solcher bezeichnet werden? Natursteine sind Gesteine aller Art, die in der Natur vorkommen. Im gesägten oder behauenen Zustand bezeichnet man die Steine dann als Naturwerksteine.

Das massive Material findet in der Industrie bereits seit Jahrtausenden Verwendung – ob als Mauerwerk, im Bereich des Gartenbaus oder im Innenausbau als Arbeitsplatte in der Küche, als Bodenbelag oder zur Fassadenverkleidung. Zudem lässt sich Naturstein zu Zement, Schotter oder Granulat verarbeiten.

Natursteine lassen sich mit einem geringen Energieaufwand gewinnen und verarbeiten, sind langlebig und durch den Erhalt weniger Schadstoffe leicht zu entsorgen. Diese Eigenschaften verleihen Natursteinen eine nahezu unschlagbare Ökobilanz – gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Errichtung eines Hauses oder den Umbau einer Immobilie geht.

Natursteine erfreuen sich als Baustoff großer Beliebtheit: Das massive Material gilt als stabil und langlebig und schützt vor Wind und Wetter. Auch hinsichtlich Energieeffizienz sind Natursteine wahre Alleskönner – in der Verwendung als Hausfassade oder als Bodenbelag speichert das vielseitige Material Wärme und reguliert die Temperatur des Hauses nahezu von selbst. Naturstein ist ein hervorragender Wärmeleiter, was ihn als Bodenbelag vor allem für all jene, die eine Fußbodenheizung einbauen möchten, interessant macht. Der Stein erwärmt sich rasch und gibt die Wärme lange an den Raum ab. Das hilft beim Heizkostensparen und sorgt für eine angenehme Wohntemperatur an kühleren Tagen.

Häuser aus Natursteinen fügen sich schön in die Landschaft ein, sind zeitlos und durch die massive Bauweise langlebig. Bei der Beschaffung des Materials und des Baus sollte jedoch stets ein Fachmann zu Rate gezogen werden.

Beim Bau eines Natursteinhauses gilt außerdem zu beachten, dass sich dieses im Nachhinein schwierig verändern, umbauen oder ausbauen lässt. Da Naturstein äußerst massiv ist, lassen sich Außenwände nicht leicht durchbrechen, auch das Errichten von Anbauten ist schwierig.

Ein großer Vorteil an natürlich vorkommenden Steinen ist, dass diese gänzlich frei von Schadstoffen sind. Das macht Natursteine zum perfekten Baustoffe, insbesondere wenn es um Innenräume geht. Natursteine eignen sich perfekt für Allergiker, denn sie erhalten keinerlei Stoffe die für Menschen sowie Tiere bedenklich sein könnten.

Eine Imprägnierung des Steins verhindert, dass Verschmutzungen tief in diesen eindringen und ihn verfärben oder fleckig machen. Die Erneuerung der Imprägnierung ist lediglich alle drei bis fünf Jahre zu machen – das macht Natursteine auch zu einem äußerst pflegeleichten Baustoff, der lange Zeit Freude bereitet.

Wir, das Team von Casatecnica Toskana, sind mit Natursteinen als Baustoff bestens vertraut und kennen die Tücken von diesem. Gerne begutachten wir Ihre Immobilie und helfen Ihnen bei der Sanierung und Erhaltung der schönen Natursteinfassade.

Sie planen ein neues Haus und möchten auf Natursteine setzen? Gerne planen und bauen wir Ihnen dieses in enger Abstimmung mit Ihnen direkt nach Ihren Bedürfnissen.

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